Stuttgart TANZT!

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Für SubKultur
und FreiRaum

Stuttgart tanzt!

friedlich, gemeinsam, laut.Kollektive, Vereine und Crews gestalten das kulturelle Leben dieser Stadt mit Herz, Engagement und unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Doch Subkultur steht unter Druck: fehlende Räume, bürokratische Hürden, mangelnde Unterstützung.
Mit der Tanzdemo setzen wir ein Zeichen für ein vielfältiges Stuttgart, das Kultur ermöglicht statt einschränkt und gemeinsam Lösungen für ihre Zukunft schafft.

Samstag 11.07.2026

Ort: Stadtgarten Universität
Auftaktkundgebung: 13 Uhr
Beginn: 14 Uhr
Ende: 18 Uhr
Route: siehe unten
Afterparty: Gibts per Flüsterpost auf der Demo :)

Forderungen

Geeignete Flächen für Musikveranstaltungen im Freien

Wir fordern Freiflächen in der Stadt für nicht-kommerzielle und selbstorganisierte Nutzung. Öffentliche Räume dürfen nicht ausschließlich kommerziellen oder stark regulierten Nutzungslogiken unterliegen, sondern müssen als offene Infrastrukturen für kulturelle Praxis zugänglich sein. Diese Flächen sollen niedrigschwellig nutzbar sein und Raum für kulturelle und gemeinschaftliche Aktivitäten bieten, die außerhalb fester Institutionen stattfinden können.


Dazu gehört auch, die Nutzung dieser Freiflächen in den Nachtstunden mitzudenken. Subkulturelle Praxis findet häufig außerhalb klassischer Nutzungszeiten statt und benötigt Räume, die auch nachts rechtssicher und konfliktarm genutzt werden können, ohne sofortige Verdrängung oder Sanktionierung.

Schutz und Ausbau von Kultur- und Freiräumen

Bestehende Kultur- und Freiräume in Stuttgart geraten immer wieder unter Druck und stehen vor dem Existenzverlust, da sie oft nur als Zwischennutzungen genehmigt sind oder unter baurechtlichen und anderen Restriktionen leiden. Kämpfe mit Behörden, unzureichende Mittel und eine ausschließliche Priorisierung wirtschaftlicher Interessen gefährden die Vielfalt unserer Stadtkultur.


Wir fordern, dass bestehende Kultur- und Freiräume geschützt und ausgebaut werden und dass ihre Bedeutung bei der zukünftigen Stadtentwicklung anerkannt und berücksichtigt wird, um ihre wichtige Rolle in der kulturellen Entwicklung unserer Stadt zu sichern. Dies könnte beispielsweise durch die Ausweisung von Sondergebieten mit dem Schwerpunkt auf kulturelle Nutzung erfolgen.

Erhöhung und Zugänglichkeit öffentlicher Fördermittel

Wir fordern eine deutliche Erhöhung der finanziellen Mittel für den subkulturellen Bereich. Subkultur schafft Räume für kreative Freiheit, gesellschaftliche Aushandlung und kulturelle Vielfalt jenseits kommerzieller Verwertungslogiken. Diese Strukturen sind jedoch zunehmend unterfinanziert und von Verdrängung bedroht. Um nachhaltige kulturelle Teilhabe zu sichern, müssen öffentliche Gelder nicht nur aufgestockt, sondern gezielt und langfristig in unabhängige Projekte, Kollektive, Clubs, Off-Spaces und selbstorganisierte Kulturinitiativen investiert werden.


Gleichzeitig müssen die Förderkriterien an die Realität subkultureller Praxis angepasst werden. Bestehende Fördersysteme orientieren sich häufig an institutionellen Standards, die spontane, nicht-kommerzielle und kollektiv organisierte Strukturen benachteiligen. Wir fordern daher niedrigschwellige Zugänge, weniger bürokratische Hürden und Kriterien, die Diversität, experimentelle Formate und soziale Offenheit stärker berücksichtigen. Nur so kann Subkultur als lebendiger Bestandteil der Gesellschaft erhalten und gestärkt werden.

Umgang mit Lärm neu denken

Wenn Menschen zusammenkommen und Kultur gelebt wird, entsteht unvermeidlich Lärm. Doch Subkultur ist kein Störfaktor, sondern gehört zu unserer Stadt.


Wir fordern, dass die Bedürfnisse von Jugendlichen und jungen, sowie junggebliebenen Erwachsenen ebenso berücksichtigt werden wie die Ruhebedürfnisse der Anwohnenden. Ein umfassendes Konzept zur Überprüfung von Lärmkonflikten durch qualifizierte und regelmäßige Bewertungen ist notwendig, um eine ausgewogene Balance zwischen kulturellen Aktivitäten und der Lebensqualität der Anwohnenden zu schaffen.

Aftermovie 2025

FAQ

Wir treffen uns am 11. Juli 2026 im Stadtgarten Stuttgart. Um 13 Uhr ist die Auftaktkundgebung. Anschließend ziehen wir mit unseren Wägen durch die Innenstadt Stuttgarts. Anschließend machen wir eine Afterparty, infos t.b.a. Folgt uns auf Instagram @tanzdemo.stuttgart, für neuesten News von der Tanzdemo!

Die Tanzdemo ist eine friedliche, musikalische Demonstration für Subkultur, organisiert vom Interkollektiven Meetup, einem Netzwerk von Veranstaltungskollektiven aus Stuttgart. Wir ziehen mit Musik-Wägen durch die Stadt, feiern Vielfalt und zeigen: Subkultur braucht Raum und politische Aufmerksamkeit.

Subkultur beschreibt kulturelle Ausdrucksformen, die jenseits des Mainstreams entstehen, oft aus Szenen und Gemeinschaften, die eigene Werte, Musikstile, Ästhetiken und Räume entwickeln. Hiphop, Clubkultur, Graffiti, DIY-Festivals oder queere Partys. Subkultur ist vielfältig, widerständig und ein essenzieller Teil einer offenen Stadtgesellschaft.

Ja! Wir freuen uns über Familien und Kinder, aber Achtung: Es wird laut! Bitte bringt Kopfhörer oder Gehörschutz für eure Kinder mit.

Die Tanzdemo ist eine politische Demonstration! Ein elementarer Ausdruck unserer Kultur und unseres Protests ist das Tanzen. Damit wir unseren Forderungen mehr Nachdruck verleihen empfiehlt es sich Demoschilder zu basteln und zu bemalen. Am besten hängt ihr euch die um damit ihr dazu noch tanzen könnt :)

Du willst mithelfen? Großartig! Schreib uns auf Instagram oder per Mail. Wir suchen immer Leute für Awareness, Auf-/Abbau, Deko, Kommunikation oder einfach helfende Hände am Tag der Demo.

Ihr wollt mitmachen?
Schreibt uns!

Supporter

Angaben gemäß § 5 TMG
Jadran Surac
Friedrichstraße 3
71638 Ludwigsburg
Mail: tanzdemo-stuttgart(at)web.de


Copyright
Creator:
Jadran Surac | @harambula
Justus Bartlewski | @jus.bart
Design:
Valery Blue | @stuttgartery
Cara | @cara.carachoo
Pictures:
© Raphael Verissimo | @zeitraphaer


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